Kommunikationsstrategie – Konzept erstellen leicht gemacht

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In meinem letzten Blogartikel habe ich gezeigt, wie stiefmütterlich sich viele UnternehmerInnen gegenüber Kommunikationsstrategien verhalten, dabei kann man die Wichtigkeit derselben nicht hoch genug ansetzen. Ich habe dir aufgezeigt, welche Vorteile ein Konzept mit sich bringt und ich habe behauptet, dass es gar nicht so schwer ist, ein Kommunikationskonzept (das Hand und Fuß hat) auf die Beine zu stellen.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du ein umfassendes Kommunikationskonzept erstellst, das du, leicht abgewandelt, auch für die Erstellung anderer Konzepte heranziehen kannst. Schauen wir uns also an, ob ich zu viel versprochen habe. Krämpel die Ärmel hoch, die Arbeit ruft!

Du erfährst in diesem Beitrag,

  • wozu du überhaupt ein Konzept brauchst und womit du anfängst,
  • wie ein Konzept aufgebaut ist,
  • wie du Analyse, Strategie und Maßnahmen aufeinander abstimmst,
  • wie die Erfolgskontrolle abläuft und
  • wie du am besten mit der Budgetierung umgehst.

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Konzept erstellen – wozu?

Lass mich noch einmal zusammenfassen, warum wir uns die Arbeit überhaupt antun. Denn ja, ein Konzept auszuarbeiten ist zwar nicht schwer aber dafür umfangreich – wenn man es ordentlich machen will.

Ein Konzept ist die theoretische Grundlage, ein Modell für das Erreichen deiner Ziele. Mit einem ausgearbeiteten Konzept stellst du deine Überlegungen dar und gibst die Marschrichtung vor. Du verdeutlichst deine Methodik, kennzeichnest die wichtigsten Etappen und visualisierst deinen Erfolg. Auf Basis deines Konzeptes, leitest du eine effiziente Strategie für die Praxis ab.

Deine Vorteile auf einem Blick:

  • schriftliche Zusammenfassung aller relevanten Faktoren und Informationen
  • gezielte Planung und ganzheitliche Betrachtungsweise
  • Formulierung konkreter Ziele
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Orientierungsrahmen
  • Terminkontrolle, Budgetkontrolle, Erfolgskontrolle
  • leichtere Vermittlung an Dritte

Konzept schreiben – der Anfang

Womit fängt man das Schreiben eines Konzeptes an? Mit einer Analyse? Mit einem Brainstorming der Maßnahmen? Ich verrate es dir: mit einem Briefing!

Egal, ob das Kommunikationskonzept intern geschrieben oder extern von einer Agentur erstellt wird, das Konzept wird nur so gut, wie das Briefing, das ihm vorausgeht. Und ja, ich denke ein Briefing ist auch für die interne Arbeit von Bedeutung, besonders bei großen Unternehmen, bei denen einzelne Abteilungen wenig(er) Kontakt zueinander haben.

Welche Punkte muss dein Briefing enthalten?

  • Die Ausgangslage: Warum besteht das Bedüfnis nach einem Kommunikationskonzept?
  • Die Aufgabe: Erwartungen und Ziele an das Konzept?Was sind die Pain-Points?
  • Die Unterlagen: Sammlung aller relevanten Unterlagen, Informationen und Daten
  • Zusätzliche Informationen, die es ausgearbeitet nicht gibt: Zukunftspläne, Konflikte und Missstände, Kontaktpersonen und Partner, mögliche Hindernisse
  • Terminplanung: Wann soll das Konzept fertig sein? Wann wird es präsentiert?
  • Form und Abgabe des Konzeptes (besonders bei externer Beauftragung): Wie und an wen wird es geschickt?

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass auch das Briefing gut strukturiert ist und dass alle relevanten Fakten dargelegt werden. Auch Besonders unangenehme Informationen müssen im Briefing vermittelt werden. Wenn die Kommunikation verbessert werden soll – und deshalb wird wohl gerade ein Kommunikationskonzept verlangt – müssen ganz klar alle Karten auf den Tisch. Dass das eine Vertrauenssache ist, ist klar. Gerade deshalb solltest du externe Konzepter weise wählen.

Schritt für Schritt zur Kommunikationsstrategie

Egal wie viele (oder wenige) Konzepte du bereits geschrieben hast, im Grunde ist es immer derselbe Prozess. Dennoch ist jedes Konzept einzigartig. Egal ob Marketing, Public Relations oder etwas Drittes, jedes Konzept gliedert sich in drei Hauptteile:

  • Der Analyseteil: Er beinhaltet die Ausgangslage und Situationsanalyse.
  • Der Strategieteil: Dieser formuliert Zielsetzung, Dialoggruppen/Zielgruppen, Kommunikationsinhalte und Strategie.
  • Der Maßnahmenteil: Er greift Maßnahmen, Budget und Erfolgskontrolle auf.

Obwohl das Schema immer gleich ist, gibt es kein Copy-Paste-Verfahren bei der Konzeptionierung. Es gibt aber ein bewährtes Vorgehen, um Konzepte effektiv und effizient zu schreiben. Und durch diese einzelnen Schritte werde ich dich jetzt führen.

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Der erste Schritt im Konzept ist eine fundierte Analyse. Das Ziel dieser Analyse ist ein möglichst genaues und detailliertes Bild der Ist-Situation. Beginnend mit der (erneuten) Beschreibung der Aufgabenstellung, durchläuft die Bestandsaufnahme drei Phasen: Recherche, Auswertung und Schlussfolgerung.

Die Recherche sollte fundiert sein, du sollst dich aber nicht ewig in ihr verlieren. Je nach Auftrag kann sie dennoch sehr umfangreich ausfallen. Was solltest du dir für die Recherche auf alle Fälle anschauen, wenn du ein Kommunikationsoonzept erstellen willst?

  • interne Kommunikation
  • externe Kommunikation
  • die allgemeine Marktsituation

Wenn du ausreichend Infos gesammelt hast und du das Gefühl hast, dass nichts Neues und Relevantes mehr dazu kommt, ist es Zeit für die Auswertung. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, ich nutze aber – und das empfehle ich dir auch – eine SWOT-Analyse. Was sind die Stärken und Schwächen, wo liegen Potenziale und Gefahren?

Am Ende der Situationsanalyse solltest du eine Handvoll Schlussfolgerungen ziehen können. Sie müssen in sich logisch und auch für Aussenstehende nachvollziehbar sein. Sei in deiner Formulierung nicht vernichtend, sondern zeige den Handlungsbedarf auf.

Schritt 2: Zielformulierung

Die Schlussfolgerungen aus deiner Situationsanalyse lassen bereits die Ziele erahnen. Diese definieren den zu erreichenden Zustand nach Umsetzung der Maßnahmen.

Alle Ziele, die du formulierst müssen SMARTe Ziele sein. Was heißt das?

  • Specific (spezifisch)
  • Measurable (messbar)
  • Achievable (erreichbar bzw. abgestimmt)
  • Realistic (realistisch)
  • Time-bound (zeitgebunden)

Ein smartes Ziel im Social Web könnte daher lauten: „Ich werde die Besucherzahlen meines Blogs innerhalb der nächsten drei Monate durch Keyword-Optimierung um 25% steigern, damit sich der Share of Voice im deutschsprachigem Web um 10% zum Anfangswert erhöht.“

Bei der Suche nach deinen Zielen solltest du aber nicht nur darauf achten, dass sie smart, sondern auch gut strukturiert sind. Es hat sich bewährt – nicht nur bei mir – von bis zu drei übergeordneten Zielen auszugehen, die für sämtliche Kommunikationsagenden gelten. Darauf aufbauend kannst du Teilziele entweder hierarchisch, dialoggruppenspezifisch oder auch zeitlich (kurz-, mittel- langfristig) segmentieren.

Bonus-Tipp: Bleib bei der Formulierung deiner Ziele immer positiv und aktiv.

Schritt 3: Dialoggruppen

Für das Erreichen deiner Ziele musst du natürlich auch wissen, mit wem du es kommunikationstechnisch zu tun hast. Wer sind deine Dialoggruppen bzw. Buyer Personas?

Es ist zwar verlockend mit so vielen Menschen wie möglich in Dialog treten zu wollen, aber das ist weder realistisch noch ressourcenschonend. Wer sind für dich tatsächlich relevante Dialoggruppen? Es gibt viele Möglichkeiten deine Dialoggruppen zu erfassen und zu gliedern. Je nach Ausgangslage und Zielsetzungen wirst du auf andere Schemata und Klassifikationen zurückgreifen.

So sind z.B. nicht immer (alle) Dialoggruppen im Social Web vertreten. Wenn aber eines deiner Ziele die Stärkung deines Online-Auftritts beinhaltet, musst du schauen, ob und welche Dialoggruppen du im Social Web findest. Dafür helfen dir Fragen wie diese, um einzelne Dialogpartner einzugrenzen:

  • Welche unserer Dialoggruppen bewegen sich bereits im Social Web? Wie groß ist ihr Anteil?
  • Gibt es Fans unserer Marke? Wer sind sie und können wir sie in unsere Kommunikation miteinbeziehen?
  • Welche Journalisten sind online aktiv? Sind sie für uns relevant?
  • Gibt es Blogger, die regelmäßig zu unseren Themen schreiben? Können wir mit diesen in Kontakt treten?
  • Haben wir Mitarbeiter, die bereits online sind und die uns helfen können unsere Beobachtungen zu verifizieren?
  • Gibt es Foren, die sich unseren Themen widmen?

Nachdem du dir über deine Dialoggruppen klar geworden bist, macht es Sinn sie noch einmal zu gewichten. Nicht alle Gesprächspartner können dieselbe Aufmerksamkeit bekommen, sei es aus zeitlichen oder budgetären Gründen, daher musst du Prioritäten setzen.

Schritt 4: Kernbotschaften/Kommunikationsinhalt

Deine Dialoggruppen und Buyer Personas sollen ganz bestimmte Botschaften wahrnehmen, wenn sie mit dir in Kontakt kommen. Sie sollen eine bestimmte Aussage mit deinem Unternehmen verbinden. Welche Botschaft ist das?

Hier geht es um die Erfassung der/der Kernbotschaft/en des Kommunikationskonzeptes. Dieser kleine Schritt – nämlich ihre Definition – wird oft übersehen, obwohl es eines der Kernelemente der ganzen Strategie ist.

Konzentriere dich darauf, ganz bestimmte Inhalte zu vermitteln und zwar jene, die für deine Dialogpartner relevant sind. Diese Botschaften müssen einfach, klar und passend zum Unternehmensbild sein. Die Kernbotschaft gilt für alle Kommunikationsagenden, Teilbotschaften können daraus abgeleitet und an die jeweiligen Dialoggruppen angepasst werden. Es verhält sich also recht ähnlich, wie mit den Zielen.

Schritt 5: Strategie

Jetzt, nachdem du weißt, wo du stehst, wohin du willst und wer dich auf diesem Weg begleiten wird/muss/sollte, kannst du deine Strategie definieren. Aber halten wir kurz Inne, worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Konzept und Strategie?

Ganz simpel ausgedrückt, ist das Konzept eine Beschreibung wie du von einem Zustand X (Ist-Zustand) zu einem Zustand Y (Soll-Zustand) kommst, die Strategie bzw. Taktik erklärt, wie du diesen Zustand erreichst.

Die Strategie beinhaltet demnach (nach Nicole Zeiter-Sixt):

  • eine übergeordnete Leitidee
  • Definition von Verhaltensweise und Tonalitä: Agierst du eher ruhig und reaktiv, oder setzt du aktive Schritte? Ist dein Ton in der Kommunikation freundschaftlich, offen oder zurückhaltend?
  • Frequenz und zeitlicher Verlauf der Kommunikationsaktivitäten: Wann wird was gemacht?
  • Festlegung der Prioritäten der Dialoggruppen: Mit wem redest du zuerst oder am meisten?
  • Gewichtung der Maßnahmen: Welcher Art von Maßnahmen räumst du besonders viel Platz ein?
  • Prozentuale Aufteilung des Budgets

Schritt 6: Maßnahmen

Erst jetzt geht es an die Planung der eigentlichen Maßnahmen. Diese müssen immer eine logische Konsequenz aus dem vorher Gesagten sein. Im Grunde ergibt jeder vorab gesetzte Schritt den nächsten und eine andere Folge wäre nicht sinnvoll.

Trotzdem sprudeln Ideen zu Maßnahmen oftmals gleich zu Beginn der Konzepterstellung. Das ist ok, schreibe sie alle auf und schaue an diesem Punkt angelangt, ob und in welcher Form sie in dein Konzept auch tatsächlich hineinpassen.Wenn du feststellst, dass deine tolle Idee vor zwei Wochen im Grunde nichts mit den definierten Zielen zu tun hat, lass sie fallen. Versuche niemals dein Konzept an vorab definierte Maßnahmen anzupassen! Das muss schiefgehen.

Versuche niemals dein Konzept an vorab definierte Maßnahmen anzupassen! Klick um zu Tweeten

Vielleicht erwartest du dir an dieser Stelle eine Liste mit allen erdenklichen Maßnahmen, aber da werde ich dich enttäuschen müssen. Ich will dir hier bewusst nichts Halbgegartes servieren. Sei mutig, sei kreativ, orientiere dich an den definierten Zielen, den Kernbotschaften und vor allem deinen Dialoggruppen. Mit welcher Maßnahme, bringst du welche Message am effizientesten an welche Dialoggruppe?

Denke bereits bei den Maßnahmen an das zur Verfügung stehende Budget. Erstelle Maßnahmen-Pakete mit unterschiedlichen Kostenrahmen. Biete wenn möglich immer Basis-, Standard- und Premiummaßnahmen an, dann hat dein Auftraggeber immer noch eine Wahlmöglichkeit und die Gelegenheit zur Mitbestimmung.

Schritt 7: Erfolgskontrolle

Den Erfolg deines Kommunikationskonzeptes zu messen und für andere transparent zu machen, ist eine wichtige Aufgabe, ganz besonders wenn du als externen Partner hinzugezogen wurdest. Nur, was sollst du genau messen? Likes, Shares, Mentions?

Bevor du deine KPIs definierst, beantworte für dich folgende Fragen:

  • Was bedeutet im Hinblick auf deine Ziele „Erfolg“?
  • Welche Messwerte stehen dir überhaupt zur Verfügung, um daraus Kennzahlen abzuleiten?
  • Sind qualitative oder quantitative Auswertungen relevant?
  • Auf welchen Plattformen möchtest du messen?
  • Welche Gewichtung gibst du den einzelnen Elementen?

Verwechsle niemals Messwerte mit KPIs. Aus Messwerten werden zunächst Kennzahlen und daraus erst KPIs gezogen. Der Messwert ist ein messbarer Wert, der abgelesen oder durch ein Monitoring-Tool bestimmt wird. Eine Kennzahl sind mindestens zwei Messwerte, die in ein Verhältnis gebracht wurden und ein KPI ist eine Kennzahl, die mit einem Ziel verknüpft wird.

Verwechsle niemals KPIs mit Messwerten. Klick um zu Tweeten

Zur Veranschaulichung der Materie, wie KPIs in unterschiedlichen Bereichen ausschauen können, hier zwei tolle Zusammenstellungen.

KPI-Pyramide
Quelle: http://www.monitoring-blog.de

 

Quelle: http://www.mcschindler.com | Erstellt von Mike Schwede & Patrick Moeschler

Wichtig ist, dass du deine eventuell bestehende Scheu vor der Evaluierung deiner eigenen Leistung ablegst. Denke dabei immer an das simple Prinzip von „handeln, messen, optimieren“.

Schritt 8: Budget

Das Budget ist mit Sicherheit jener Teil des Konzeptes, über den alle Beteiligten gleich zu Beginn alles wissen wollen. Oft steht und fällt ein Konzept aufgrund des Budgets bzw. gesprengten Budgetrahmens. Ich muss hier trotzdem ganz klar sagen, dass Angaben mit Garantie zu Kosten und Ausgaben innerhalb des Konzeptes kaum umsetzbar sind. Es kann sich hierbei nur um valide Schätzungen handeln und du solltest zu deinem eigenen Besten den Kostenaufwand so realitätsnah wie möglich einschätzen.

Die Kostenaufstellung kannst du entweder innerhalb der Maßnahmen einpflegen oder, was ich dir empfehle, als separaten und abschließenden Punkt des Kommunikationskonzeptes.

Je nach Konzept sind unterschiedliche Budgetposten relevant:

  • Beratungskosten
  • Mitarbeiterkosten
  • Kosten für Maßnahmen: Technik, Produktion von Content, etc.
  • Evaluationskosten
  • Nebenkosten u.a.m.

Konzept – Fazit

Mit der Aufstellung des Budgets ist dein Konzept startklar. Was meinst du? Langwierig? Vielleicht. Kompliziert? Nicht wirklich, denn schließlich hast du jetzt eine klare Anleitung, wie es richtig geht.

Hast du das Gefühl, dass irgendetwas fehlt? Möchtest du noch etwas ergänzen oder deine eigenen Erfahrungen schildern? Ich freue mich schon auf deinen Input. Und vergiss nicht: Die ausdruckbare PDF-Vorlage zur Konzepterstelung erhältst du nach der Anmeldung zum Newsletter. Also, worauf wartest du noch? Gleich anmelden.

Kommentare 14

  1. Franziska 03.03.2016

    Vielen Dank für den Beitrag und die einfachen Beschreibungen der jeweiligen Schritte. Was noch hilfreich wäre, wären Beispiele zu den jeweiligen Schritten, z.B. zu den Kernbotschaften – Was sind die Kernbotschaften und die Teilbotschaften im Konkreten? Vielleicht gibt es auch ein Beispiel eines ausgearbeiteten Konzeptes? Ansonsten danke ich dir sehr, der Beitrag hilft mir den ersten Schritt zu wagen ein Konzept zu schreiben und Ordnung in mein Gedankenchaos zu bringen.

    • Liebe Franziska,

      vielen Dank für deinen Input! Ein ausgearbeitetes Kundenkonzept kann ich leider nicht veröffentlichen, aber einige Beispiele könnten in der Tat hilfreich sein. Da gebe ich dir Recht!
      Ich setze deinen Vorschlag auf meine To-Do-Liste und hoffe, dass ich dir bald Neues berichten kann. 🙂

      Liebe Grüße
      Ivana

  2. Hallo Ivana,

    toller Blogbeitrag! Ich schreibe gerade eine Bachelorarbeit zu diesem Thema und das hat mir sehr bei der Einarbeitung in dieses Thema geholfen. Jetzt wollte ich dich fragen ob du vielleicht einige Literatur-Tipps hast, die dir bei der Entwicklung geholfen haben?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Liebe Grüße,
    Leonie

    • Liebe Leonie,

      das freut mich sehr, dass ich dir weiterhelfen konnte. Hinsichtlich Literaturtipps würde ich auf das Thema der Konzeptionsarbeit eingehen und mir so tiefere Einblicke holen. Ganz grundsätzlich bin ich mit dem Buch von Nicole Zeiter-Sixt sehr zufrieden: http://www.amazon.de/Neue-Konzepte-für-erfolgreiche-PR-Arbeit/dp/3719314634 Leider ist es nur noch schwer zu bekommen. Ich würde an deiner Stelle schauen, was die Online-Rezensionen z.B. bei Amazon sagen und dann in einer Bücherei nachsehen, ob diese Bücher auch zu deinem Thema passen.
      Solltest du spezifische Fragen haben, kannst du gerne auf mich zukommen, ich helfe dir gerne weiter.

      Liebe Grüße
      Ivana

  3. Nadine Klemm 25.05.2016

    Hallo, ich soll sowas nun zum aller ersten Mal schreiben. Mache den Industriemeister für Digitalkameras und Printmedien. Ich komme trotz Ihrer schönen Strukturierung und meiner klaren Aufgabenstellung nicht mehr voran. Ich hatte schon einiges geschrieben (hatte mich an alten Facharbeit orientiert, doch das sind Medienkonzepte) ich bekomme trotzdem die struktierung nicht richtig hin.
    Haben Sie vielleicht noch einen Tipp? Auch bezüglich der Quellenangaben?
    Vielen Dank im voraus, Nadine Klemm

    • Liebe Nadine,
      ich helfe dir gerne weiter, wenn du mir etwas genauer beschreibst, an welcher Stelle es gerade hackt. Geht es um die Struktur, den Inhalt oder etwas Drittes.
      Es gibt in der Tat nicht so viele strategische bzw. konzeptionelle Quellen, mit denen ich bisher gearbeitet habe und ich daher empfehlen könnte. Ich schaue mich aber gerne noch einmal um.

      Liebe Grüße
      Ivana

      • Nadine Klemm 28.05.2016

        Hauptsächliches Problem ist eigentlich der Rote Faden. Wie fange ich vernünftig an um an das gewünschte Ziel bzw Ergebniss zu gelangen. Hatte mit dem Unternehmen angefangen und der Beschreibung der internen und externen Mitarbeitern. Zielgruppen Analyse und Markt Analyse uvm habe ich auch. Doch wie das vernünftig auf einander aufbaut ist mir nicht ganz klar. Zudem habe ich eine Umfrage aus 2012 gefunden, könnte man so etwas verwenden oder ist das zu alt?
        Mein Thema ist die Markteinführung eines Kites Equipment, welches extra für Frauen entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um die Airush Diamond Serie. Ich bin selbst auch Teamfahrerin für die und deshalb hatte ich das Thema der IHK vorgeschlagen.
        Es bereitet mir einfach Probleme eine vernünftige Inhaltsangabe zu strukturieren.
        Vielen Dank für die schnelle Antwort!

        • Hallo!
          Du hast ja schon einiges an Vorarbeit geleistet. Die Analyse des Ist-Zustandes ist meist das, was am meisten Zeit beansprucht.
          Versuche jetzt einen Schritt zurück zu gehen: Was willst du mit deinen Kommunikationsmaßnahmen erreichen? Was ist dein Ziel? Ist es Awareness für dieses Equipment? Oder willst du eventuell das Influencer auf das Produkt aufmerksam werden, es testen und daraufhin eine (hoffentlich) positive Bewertung und Kaufempfehlung aussprechen? Hier kannst du unterschiedliche Ziele formulieren. Aus Erfahrung sind kurz- mittel- und langfristige Zielformulierungen sehr hilfreich.

          Sobald deine Ziele feststehen, stehen auch deine wichtigsten Dialoggruppen fest. Nun musst du deine Botschaften formulieren. Was willst du deiner Dialoggruppe sagen? Welche Botschaft soll bei ihnen hängenbleiben?

          Jetzt solltest du bereits wissen, wo du stehst, wohin du willst und welche Personen dir helfen werden deine Ziele zu erreichen. Wenn es Personengruppen gibt, die du nicht direkt erreichen kannst, versuche „Mittelmänner“ herauszufinden.

          Jetzt musst du schauen, wie und wo du an diese Personen herankommst. Ist es über Fachzeitschriften, Foren, Social Media oder andere Kommunikationskanäle? Welche Sprache und Tonalität wirst du wählen, damit diese Personen deine Botschaften überhaupt wahrnehmen? Was ist dein „Aufhänger“? Welches Problem willst du lösen bzw. welches Bedürfnis stillen? Tipp: Fokussiere nicht das Produkt, sondern den Unterschied, den es letzen Endes für das Leben der Betroffenen macht.

          Jetzt kennst du deinen Weg. Als nächstes definierst du die einzelnen Stationen (=Maßnahmen). Das kann z.B: so aussehen, dass du in den ersten 6 Wochen eine Teaser-Kampagne auf Social Media einleitest, in der du nur Neugierde wecken willst. Du kannst das mit einer Landing Page verknüpfen, wo sich Interessentinnen vorab für einen Newsletter anmelden können. Oder aber du arbeitest mit Pressearbeit. Gibt es die eine, ultimative Fachzeitschrift in dieser Branche? Kannst du dem zuständigen Journalisten dort eine Exklusiv-Story anbieten? Eventuell eine, wo ein Influencer vor die Linse tritt und dein Produkt auf Herz und Nieren testet? Dann kannst du das als Paukenschlag für eine langfristige Kommunikationskampagne nutzen…

          Der „rote Faden“ ist dabei immer deine Botschaft, die du in die Welt hinausträgst!

          Ob die Studie, die du gefunden hast, noch relevant ist, kann ich schwer beurteilen. Ist sie für dich relevant? Für das Produkt? Falls ja, dann nimm sie mit auf.

          ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

          LG
          Ivana

          • Nadine Klemm 30.05.2016

            Ja danke, du konntest mir helfen. Haben die Ziele schon ausgearbeitet, Zielgruppen, Zielgebiet und zu wann was. Habe Flyer, Broschur,Testbericht, Beachflags und Facebook und Instagram. Es geht ja nur um die Markteinführung. Die vertreiben ja schon seit Jahren ihre Kites.

          • Das freut mich und hört sich schon sehr vielversprechend an! Es gibt bei Kommunikationskonzepten ja kein „richtig“ oder „falsch“, es kann nur in sich stimmig sein oder eben nicht. Wichtig ist die Kernbotschaft, die an die Dialoggruppe gebracht werden soll. Wie, was, wann hängt vom Unternehmen selbst und der Zielgruppe ab.

            Ich wünsche dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Konzept. Wenn noch Fragen auftauchen, einfach wieder vorbeischauen!

            Ganz liebe Grüße
            Ivana

  4. Nadine Klemm 30.05.2016

    Achso, ich weiss auch nicht ob ich den Marketing Mix erläutern soll. Denn Airush vertreibt schon seit Jahren Kites, deshalb muss ich denen doch nicht die 4P’s erläutern, oder? Das ist echt „kompliziert“…

  5. Kerstin 02.06.2016

    Hallo Ivana!
    Danke erstmals für die ausführlichen, leicht verständlichen Informationen zur Erstellung eines Konzeptes.

    Jetzt frag ich mich aber, wie ich dann in die Umsetzung gehe? Also wenn das Konzept fertig ausgearbeitet ist, Strategie und Maßnahmen alle klar sind; aber wie beginne ich?

    Muss mir wahrscheinlich jetzt mal einen zeitlichen Ablaufplan überlegen und dann Schritt für Schritt die Maßnahmen in die Tat umsetzen?

    • Hallo Kerstin,

      ja, genau so! Im Maßnahmenteil steht, wie auf einer Perlenkette aufgefädelt, wann du was und wie machst.

      Liebe Grüße
      Ivana

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