Dieses Content-Marketing-Tool ist leider geil!

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linkbird Content-Marketing-Tool im Test

Vor rund einem Jahr flatterte eine Mail in mein Postfach. Ich wurde gefragt, ob ich nicht Interesse daran hätte, ein Content-Marketing-Tool zu testen. Ja klar, dachte ich mir, schließlich bin ich immer auf der Suche nach Lösungen, die mir meinen Arbeitsalltag erleichtern. Klassische Tool-Tests gibt es auf meinem Blog ja so gut wie nie, aber ich empfehle gerne Dinge weiter, die wirklich helfen.

Kurzes Fazit vorab: Dieses Content-Marketing-Tool ist leider geil! Es kann viel, macht viel und – kostet viel. Aber gehen wir der Reihe nach…Worum geht’s eigentlich? Wer konnte mich dermaßen überzeugen? Es ist linkbird aus Berlin. Liebe Grüße an dieser Stelle an Christian, der mich im Prozess meiner Testphase wirklich maximal betreut und beraten hat. Kundenservice: 100 Punkte!

linkbird – Was ist es, wozu brauche ich es und wo hakt’s gleich zu Beginn?

„Ein Team. Eine Software. Ein Workflow.“ So heißt es auf der linkbird-Webseite und drückt dabei auch schon alle Vorteile des Tools in einem Guss aus. Content Marketing – und genau in diese Richtung hat sich linkbird weiterentwickelt – kann nur erfolgreich werden, wenn man mit einem Team, viel Liebe und klaren Strukturen an die Sache herangeht.

Seinen Ursprung hat linkbrid im, wie der Name erkennen lässt, Linkbuilding und dort liegt auch eine seiner größten Stärken – dazu komme ich aber etwas weiter unten. Ich möchte dir gerne zeigen, mit welchen Funktionen dich linkbird Schritt für Schritt in deinem Content-Marketing Prozess unterstützt. Starten wir daher ganz zu Beginn – bei der Strategie.

Autsch! Genau an diesem Punkt, hakt es aus meiner Perspektive bei linkbird. Es gibt keine Möglichkeit die Content-Marketing-Strategie abzubilden. Ich weiß, das bieten die meisten anderen Tools auch nicht an (mit Ausnahme von Scompler), aber genau das ist einer der Gründe, warum Content Marketing so oft scheitert. Wenn mich jemand fragt, was ich an linkbird verbessern würde, damit es wirklich der absolute Hammer ist, dann wäre es genau die Strategie!

Kaum hatte ich meinen Beitrag veröffentlicht, gab es positive Neuigkeiten von linkbird. Ab sofort kann auch die Content-Marketing-Strategie abgebildet werden! *Party!* linkbird hat das Feedback seiner UserInnen ernst genommen und sein Entwicklungspotenzial voll ausgeschöpft – genau so soll es sein.

Wie in meinem letzten Beitrag schon beschrieben, scheitern Strategien oftmals daran, dass sie in irgendeiner Schublade oder Cloud verschwinden. Das lässt sich umgehen lassen, wenn das täglich genutzte Tool, die strategische Ausrichtung mitträgt und immer wieder vor Augen führt. linkbird hat das verstanden und umgesetzt!

Potenzialentfaltung bei @linkbird_de So geht Tool-Entwicklung! #tooltest #contentmarketing Klick um zu Tweeten

SEO im Pocket-Format und absolut praktisch

Es ist zwar kein klassisches SEO-Tool, linkbird deckt aber vieles von dem ab, was Content Marketer für ihre Arbeit brauchen. Während ich mit klassischen SEO-Tools meist überfordert bin, bietet mir linkbird genau so viel Suchmaschinen-Input, wie viel ich für Content Marketing brauche. Ob das für dich ebenfalls zutrifft, kann ich nicht sagen, das wirst du selbst herausfinden müssen, aber du kannst mit linkbird im Bereich SEO:

  • Themen und relevante Suchbegriffe recherchieren und zwar so, dass du sofort siehst, wie stark dein Impact werden kann. Prima!
  • aus den gefundenen Keywords mit einem Klick Ideen für Content kreieren und in deinem Redaktionsplan festhalten.
  • mit häufig gestellte Fragen und populären YouTube-Videos deinen Content konkretisieren. Wirklich eine tolle Erleichterung, was die Ideensammlung anbelangt.
  • den Wert deines Contents auf Basis der CPC-Werte berechnen, die dir linkbird mitgibt.
  • sehen, wie deine Seite zu einem gewissen Keyword gerade rankt.

Besonders sinnvoll und hilfreich finde ich bei linkbird die Funktionen Keywordhunter, Sitehunter, Themenalerts und die W-Fragen. Die Begrifflichkeiten halten wirklich das, was sie versprechen. Hier in alle Details einzutauchen, würde etwas zu weit führen, daher empfehle ich dir den YouTube-Kanal von linkbird und auch den Testbericht von Robert Weller, der linkbird ebenfalls ein absolut positives Zeugnis ausstellt.

Planen und Erstellen von Content – alles in einem Aufwasch

Weiter geht es in unserem Content-Marketing-Prozess mit der Planung und Erstellung von Content. Hier zeigt sich linkbird erneut sehr praktisch, mit vielen Funktionen aber keinesfalls überfrachtet. Alles, was du brauchen könntest, wirst du hier auch finden und sogar ein wenig mehr.

Wie bereits erwähnt kannst du deine Ideen direkt aus der Keyword-Recherche in den Redaktionsplan ziehen. Du kannst aber auch den aneren Weg gehen und zuerst all deine Ideen in linkbird reinklopfen und dann schauen, was sich wirklich auszalhlt und wo du besser noch einmal strategisch ansetzt.

Die Beschreibung des Status deines Contents (Idee, in Bearbeitung, publiziert, etc) kannst du selbstständig wählen, Mitarbeitern und Kollegen die Artikel zuteilen (keine Mails, kein Messenger, keine Dropbox – alles intern im Tool abwickeln!), Deadlines setzen, kommentieren, gemeinsam bearbeiten oder auch deinem Kunden zur Einsicht freigeben. Den Text kannst du direkt in dein Dashboard tippen (ich liebe diese Funktion!), dort gleich eine Analyse (erwarteter Traffic, Textanalyse, WDF*IDF-Analyse etc) vornehmen oder dich weiter inspirieren lassen durch einen genialen Input-Bereich direkt unter dem Texteingabefeld. Dort findest du, auf Basis deiner vorab festgelegten Keywords, relevante Videos, weitere News und Tipps sowie W-Fragen. Hier kannst du auch, wenn du in einem Team arbeitest, relevante Dateien hochladen. Selbstverständlich kannst du als Content Manager vorab ein Briefing für deine TexterInnen erstellen oder den Textauftrag gleich an eine Texterplattform weiterleiten (Textbroker). Bleiben hier noch Wünsche offen? Puh, da müsste ich schon lange nachdenken, um etwas zu finden. 😉

Bei @linkbird_de bleiben kaum Wünsche offen. Ein Tool zum Testen und Verlieben. #contentmarketing #tooltest Klick um zu Tweeten

Selbst wenn du, wie ich, „Mädchen für alles bist“, macht es Sinn all die Funktionen zu nutzen. Ob als Swipe File für zukünftige Artikel, super übersichtlicher Redaktionsplan oder auch deine direkte Schnittstelle zu WordPress (ja, das geht!), linkbird lässt hier jedes Content-Marketer-Herz höher schlagen!

Distribution und Reichweite – die Königsdiziplin von linkbird

Du bist schon an dieser Stelle absolut überzeugt? Warte, warte, linkbird setzt noch einen drauf, denn seine wahre Stärke kommt noch – es ist nicht umsonst ein mega Linkbuilding-Tool!

Um deinen Content wirklich den Drive zu verpassen, den du heute im Zeitalter des Content Shocks brauchst, unterstützt dich linkbird maximal beim Outreach und Seeding deiner Inhalte. Es werden dir relevante Webseiten angezeigt, bei denen du deinen Content einbringen kannst. Diese Quellen kannst du zu deinen linkbird-Kontakten schieben und dort auf ein ausgeklügeltes CRM-System zurückgreifen. Du findest dort nicht nur alle relevanten Kontaktdaten, du kannst auch E-Mail-Vorlagen einrichten und so mit einem Klick mehrere Influencer erreichen – Personalisierung inbegriffen!

Ich selbst habe diese Funktion leider kaum benutzt, da sie einiges an Einarbeitungszeit beansprucht, die ich irgendwie nicht wirklich aufgebracht hatte – jetzt ärgere ich mich darüber. Eindeutig zu spät!

Analyse deiner Inhalte – nichts leichter als das!

Um den Kreis des Content-Marketing-Prozesses zu schließen, bietet dir linkbird natürlich auch die volle Ladung Analysemöglichkeiten. Keywords, Rankings, Links, Reichweite – sag es mir, linkbird hat’s bestimmt! Natürlich kommen deine Reports regelmäßig per Mail ins Postfach geflattert. So knackig und effektiv kann die Analyse deines Content Marketings sein.

Bei aller Verliebtheit, bleibt eigentlich nur eine Frage: Warum bin ich nicht bei linkbird geblieben? Es muss doch einen Haken geben, oder nicht?

Distribution und Analyse, die Königsdisziplin von @linkbird_de #tooltest #contentmarketing Klick um zu Tweeten

linkbird Preis- und Paketgestaltung

Du ahnst es vielleicht schon, neben der fehlenden Strategie – die ich verkraftet hätte – gibt es bei linkbird nur eine Sache, die mir meine Entscheidung bei linkbird zu bleiben oder nicht, schwer gemacht hat. Das war die Paketgestaltung. Ich sage es noch einmal, in aller Deutlichkeit: Nicht der Preis war für mich ausschlaggebend, sondern der Funktionsumfang der einzelnen Pakete.

Um linkbird in dem Umfang nutzen zu können, den ich dir gerade beschrieben habe, musst du das mittlere Paket wählen. 199 € pro Monat ist für EPU und professionalle BloggerInnen eine nicht zu unterschätzende Investition. Dass all die genannten Funktionen diesen Preis wert sind, stelle ich gar nicht in Frage, gleichzeitig waren sie für mich nicht im vollen Ausmaß relevant. Für Teams ab drei Personen finde ich den Paketpreis mit seinen Features allerdings absolut top!

Was ist mit dem kleineren Paket um 99 €? Tja, da fehlt genau das, was ich an linkbird so zu liebe gelernt habe – der gesamte Content-Erstellungs- und Planungs-Prozess! Da würde ich eher auf die Distribution und Administration verzichten, als auf den Kernprozess des Content Marketings. Schade.

Fazit zum linkbird Tooltest

Was bleibt ist ein wenig Wehmut, weil die Testphase um ist.

linkbird ist ein absolut geniales und empfehlenswertes Tool, dem im Grunde nichts fehlt, außer der Abbildung der Content-Marketing-Strategie. Ich empfehle dir, linkbird unbedingt einmal auszuprobieren und dir selbst ein Bild zu machen!

Meine Bewertungen basieren auf einer langen, unbezahlten Testphase, für die ich mich noch einmal und ganz herzlich bedanken möchte. Meine Einschätzungen, Meinungen und die daraus resultierende Empfehlung sind absolut ehrlich und die Links in diesem Beitrag keine Affiliates.

Hast du linkbird oder ein ähnliches Tool bereits im Einsatz? Wie ist deine Meinung? Was findest du gut, wo siehst du noch Entwicklungspotenzial? Lass es mich wissen! Ich freue mich von dir zu lesen.

Kommentare 10

  1. Danke für den ausführlichen und ehrlichen Beitrag!
    Und ja, die 199,- sind für Solounternehmer ganz schön happig, aber natürlich kommt es ganz darauf an, wie intensiv man es nutzt. Gibt es eigentlich eine Alternative zu linkbird?

    • Lieber Manuel,
      absolut – und man kann mit linkbird wirklich ganz viel machen!
      Alternativen? Jein. Es gibt einige Tools, von HubSpot angefangen, über Scompler usw. Die beiden kenne ich, finde ich beide gut, aber anders. 😉 Auch da wäre ein Test angebracht – kommt auf meine To-Do-Liste.

      LG
      Ivana

  2. Wir haben Linkbird auch getestet. Wir finden es sehr gut. Für uns (4 käpfiges Content-Team) ist aber der Mehrwert als zusätzliches Tool nicht vorhanden. Aber wir haben ja schon eine Latte an anderen Tools im Einsatz 🙂

    Alles Liebe,
    Sebastian

    • Servus Sebastian,
      danke für dein Feedback! Was für Tools nutzt ihr denn? Das würde mich sehr interessieren.
      LG
      Ivana

  3. Hallo Ivana,
    Deine Vorstellung von linkbird finde ich sehr interessant. Setzt Du linkbird weiterhin ein? Wenn nicht, dann interessieren mich Deine Gründe. Selbst sehe ich dieses Tool für spezielle Unternehmen, die genügend Content aufgrund ausreichender „Man-Power“ erstellen.

    Beste Grüße. Ralph

    • Servus Ralph,
      ja, ich nutze linkbird immer noch. Es ist einfach ein wirklich gutes Tool und hat alles unter einem Dach. Natürlich hat diese Funktionalität auch ihren Preis, was es für EPU und KMU vielleicht zu groß erscheinen lässt, das stimmt. Es zahlt sich für große Teams und Unternehmen sicherlich schnell(er) aus, wobei es auch für Kleinere durchaus Sinn macht, wenn man die ganze Bandbreite an Funktionen nutzt.
      Wofür ich es außerdem gerne nutze, sind Kundenprojekte. Die kann man auch prima einbinden.

      Liebe Grüße

  4. Klingt einerseits super (ich wollt schon immer ein Planungstool mit integrierter WDF*IDF – ist die so gut wie bei Seolyze?). Andererseits: Wenn ich „automatisierte Outreach Mails“ lese, dann wird mir schlecht. Solche Mails sind quasi eine Garantie für keinen Backlink, weil die Betreiber stark indexierter Seiten ständig solchen Spam bekommen.

    • Hey Ritchie,
      ich musste jetzt glatt nochmal nachlesen: Ich sprche doch gar nicht von automatisierten Outreach-Mails… oder verstehe ich dich irgendwie falsch?
      Seolyze nutze ich nicht, daher kann ich keinen Vergleich anstellen. Am besten du testest dich einfach mal durch oder schaust mir bei Gelegenheit über die Schulter. 😉

      Ganz liebe Grüße
      Ivana

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