Content Curation im Content Marketing gezielt nutzen

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Content Curation im Content Marketing

Das Leben als Content MarketerIn ist hart. Ständig musst du am Ball und online sein, deine Augen und Tasten ohne Anzeichen von Müdigkeit durch das Social Web bewegen und getrieben vom Content Shock nur noch hochwertige Inhalte, die einen wahren Nutzen für deine LeserInnen bieten, produzieren. In meinem letzten Beitrag habe ich bereits thematisiert, wie schwierig die Gratwanderung zwischen Content Erstellung und der Vermeidung von irrelevanten Inhalten ist. Ich habe mich ganz klar für das Slow Blogging im Content Marketing ausgesprochen – und ich stehe auch immer noch dazu. Als eine Möglichkeit dieses Konzept abseits vom puren Bloggen umzusetzen, hab ich Content Curation im Content Marketing genannt.

 

Du erfährst in diesem Beitrag nicht, was Content Curation ist, aber dafür

  • was es bedeutet Content Curation im Content Marketing gezielt zu nutzen,
  • wie und warum sich Content Curation in deine Strategie eingliedern sollte,
  • wie du Content Curation in deinem Team klar gliederst,
  • wie du laufend Ideen und Quellen für das Kuratieren von Inhalten findest,
  • welche Tools dir helfen können Content Curation effizient zu steuern,
  • warum Content Curation mit dem simplen Teilen fremder Inhalte nicht getan ist.
Content Curation gezielt für das Content Marketing nutzen. So geht's! Klick um zu Tweeten

Das ungenutzte Potenzial von Content Curation im Content Marketing

Dem Thema Content Curation im Content Marketing widme ich mich hier nicht zum ersten Mal. In einem früheren Beitrag habe ich bereits beschrieben, wie positiv sich das Kuratieren fremder Inhalte auf deine Reputation auswirken kann. Seitdem, wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, hat sich am Potenzial der Content Curation nicht viel verändert – und dennoch nutzen immer noch relativ wenig Unternehmen diesen effizienten Ansatz, um sich online zu positionieren. Oder sagen wir es anders, nur wenige gehen gezielt dabei vor.

Was bedeutet es gezielt vorzugehen?

  • Du brauchst eine ausgearbeitete Content Marketing Strategie, um darin Content Curation verorten zu können.
  • Du brauchst klare Richtlinien und Guidelines, wie du Content Curation für deinen Auftritt gestaltet habe willst – besonders, wenn du in einem Team arbeitest.
  • Du solltest mit einer individuellen Art von Swipe File arbeiten, in der du nicht nur relevante Themenfelder benennst, sondern auch interessante Content-Quellen, die du regelmäßig heranziehen kannst, auflistest.
  • Du musst kuratierten Content zwelckmäßig aufbereiten.
  • Du solltest darüber hinaus auch den Impact deines Kuratierens messen und bewerten.

Content Curation braucht einen strategischen Zugang

Mittlerweile weißt du ja, dass ich sehr großen Wert auf strategische, durchdachte Zugänge lege. Das ist bei Content Curation im Content Marketing nicht anders. Planlos kommst du nie ans Ziel!

In einem meiner Gastbeiträge bei Zensations habe ich mich dem Thema Content-Marketing-Strategie gewidmet. Das sollte dein absoluter Anfangspunkt sein, wenn du mit Content Marketing für dein Business durchstarten willst.

Die zentralen Fragen, die du für dein Business beantworten musst, sind:

  • Was sind deine Ziele? Was willst du mit Content Curation erreichen?
  • Wo findest du passende Quellen und Content?
    Welche Themen sind sowohl für dich, als auch für deine Dialoggruppen interessant aber gleichzeitig nicht überlaufen? Bei welchen Themen kannst du dich (noch) positionieren? Welche Quellen haben sowohl dein, als auch das Vertrauen deiner Zielgruppe?
  • Wie kannst du für dich und deine Zielgruppe gleichermaßen nutzenbringend kommunizieren?
    Denke daran, dass die kuratierten Inhalte relevant, glaubwürdig und wertschaffend sind. Welche deiner Botschaften willst du mit kuratierten Inhalten untermauern?
  • Was sind die passenden Kanäle?
    Auf welchen Kanälen kannst du deine Zielgruppen am besten erreichen? Wie kommuniziert man dort und mit welcher Art von Inhalten?
  • Wie kannst du die Effektivität deiner Bemühungen messen?

 

Wenn du die Strategie hast, dann wirf in einem zweiten Schritt einen Blick auf den Content Marketing Life Cycle. Auf den ersten Blick magst du dir denken, dass das ein und dasselbe ist, aber halt, ganz so ist das nicht. Der Life Cycle ist innerhalb der Strategie zu finden und er beschreibt eher die tägliche Arbeit des Content Marketing. Er ist somit näher an der Praxis, als die übergeordnete Strategie. Überlege, ob sich daraus weitere relevante Fragen oder auch Antworten und Ideen für dich ergeben.

Beide Planungshilfen sollen dir einen klaren Zugang zu Content Curation aufzeigen: angefangen bei den Zielen, über die zu transportierenden Botschaften, die zu erreichenden Zielgruppen, bis hin zu den besten Kommunikationskanälen.

Auch Content Curation verträgt eine Prise Strategie und Planung. Klick um zu Tweeten

Content Curation rechtlich sicher gestalten

Content Curation im Content Marketing ist nicht das wahllose Posten und Weiterleiten von Inhalten. Wenn du zu viel oder auch falsch Content kuratierst, können deine Bemühungen schnell ein Schuß ins eigene Knie werden. Wir müssen daher gewisse Regeln und Guidelines beachten.

Das erste Regelwerk, dass ich dir hier ans Herz legen will, sind die rechtlichen Grenzen. Ich bin keine fachlich qualifizierte Ansprechpartnerin für Rechtsfragen, aber ich weiß zumindest, wo ich die wichtigsten Infos bekomme. 😉

Dr. Carsten Ulbricht schreibt auf Recht 2.0 beispielsweise:

„Neben den unbestreitbaren Vorteilen der Kuratierung sollten allerdings auch die relevanten Grundzüge des Urheberrechtes bekannt sein. In vielen Fällen werden nicht nur rechtlich unproblematische Links auf die Fremdinhalte in den Kuratierungswerkzeugen angezeigt, sondern textliche Auszüge, Vorschaubilder bzw. teilweise auch komplette Videos (z.B. aus Youtube) oder Präsentationen (z.B. aus Slideshare). Insofern stellen sich immer mehr Nutzer solcher Dienste und Funktionen die Frage, ob urheberrechtliche Regelungen der konkreten Verwendung von Inhalten entgegenstehen.“

Bei rechtsanwalt-schwenke.de findest du zusätzlich eine kurze Checkliste, die du vor dem Teilen fremder Inhalte für dich durchgehen kannst. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du den ursprünglichen Content in einen direkten Bezug zu deinem Business oder deinen Leistungen stellst.

Content Curation ist Teamarbeit

Wenn dein Team, so wie bei mir, aus genau einer Person besteht, dann hast du wahrscheinlich keine Probleme mit der Abstimmung – dafür jedoch erheblichen Zeitdruck, weil du alles selbst machen musst. Bei großen Unternehmen – oder jenen, die es noch werden wollen – ist meist ein ganzes Redaktionsteam am Werk, das sich um Blog, Social Media und Online-Kommunikation im Allgemeinen kümmert.

Damit die gemeinsame Arbeit in geordneten Bahnen verläuft, setzen Teams meist auf gut ajourierte (ups, das war „Österreichisch“)/aktualisierte Redaktions- und Themenpläne, wo genau festgehalten wird, was, wann und von wem veröffentlicht wird.

Solche Pläne machen natürlich auch bei EinzelkämpferInnen Sinn. Ich selbst bin aber ehrlich gesagt beim Kuratieren von Inhalten eher spontan. Ich teile, was mir gefällt und auch immer das, was thematisch an diesem Tag oder diese Woche passt. Vorausgeplante, kuratierte Inhalte müssen daher immer Evergreen Content sein – ohne Ablaufdatum.

Daniela Sprung erklärt dir in diesem Beitrag noch einmal genau den Unterscheid zwischen Themen- und Redaktionsplan und Katharina Lewald zeigt dir, wie du mithilfe eines Redaktionsplans neuen Schwung in deinen Blog holst.

Content und Quellen mit Swipe Files strukturieren

Alles gut und schön, aber was soll ich teilen? Ganz einfach: thematisch zu dir/deinem Unternehmen passende und für deine Zielgruppen relevante Inhalte von vertrauenswürdigen Quellen. Was allerdings „thematisch passend“ und “zielgruppenrelevant“ ist, bzw. welche Onlinequellen für deine Themen vertrauenswürdig sind, musst du selbst herausfinden. Und ja, das ist mit Arbeit verbunden!

Damit du in deiner Recherche den Überblick nicht verlierst, macht es Sinn mit Swipe Files zu arbeiten. Haben Swipe Files etwas mit Stehlen zu tun? Nein. Swipe Files sind Sammlungen von Daten und Ideen, die dir bei der effizienten Erledigung deiner Arbeit helfen sollen.

Für Content Curation macht es etwa Sinn themen- und zielgruppenspezifische Swipe Files zu erstellen. Thematische Swipe Files für mich persönlich sind beispielsweise Content Marketing, Online PR, Kommunikation im Social Web usw. In diesen Files bunkere ich etwa Evergreen Content (bzw. die Links dorthin) zu eben diesen Themengebieten.

Falls du sehr unterschiedliche Zielgruppen hast, kannst du deine Swipe Files auch nach Personas, bzw. ihren Bedürfnissen, segmentieren oder aber du erstellst Swipe Files für hochwertige Quellen, von denen du immer wieder Content teilen kannst.

Wie schauen Swipe Files nun aus? Das ist im Grunde eine reine Geschmackssache. Du kannst mit Google Docs, Excel, Evernote oder einem analogen Schreibblock arbeiten. Wichtig ist, dass du dich damit auskennst. Ich selbst nutze für meine Swipe Files Trello. Ich mag die Einfachheit und Übersichtlichkeit sowie die Tatsache, dass du ganz einfach Links und Dateien hinzufügen kannst und Karten auch zu anderen Boards verschieben kannst. Falls du Trello also noch nicht kennst, wäre jetzt eine Gelegenheit dir dieses Tool näher anzuschauen.

Trello Swipe File
Mein Trello Board „Swipe Files“

Exkurs: Swipe Files vielschichtig(er) nutzen  

Deine Swipe Files, die du für Content Curation erstellt hast, kann und sollst du aber auch noch auf andere Weise verwenden. Diese Datensammlungen können eine unendliche Quelle der Inspiration darstellen und dir über schwere Zeiten der Ideen- und Schreibblockade hinweghelfen.

„The importance of a swipe file isn’t its size or its diversity of material. It’s the swipe file’s ability to help you through creative roadblocks.“ (Mandy Boyle auf searchenginepeople.com)

Wie du im oberen Screenshot unschwer erkennen kannst, habe ich auch eine Liste für Headlines oder interessante Daten und Statistiken in meinen Swipe Files. Je nach dem, was du brauchst, kannst du Sammlungen aller Art zusammenstellen. Weitere Ideen, was du noch alles „swipen“ kannst, gibt dir diese sehr gute Artikel von Vladislav Melnik.

Swipe Files und Content Curation - ein unschlagbares Team. Klick um zu Tweeten

Content Curation ist (auch) Tool-Arbeit

Meine KursteilnehmerInnen kennen den Spruch „A fool with a toll ist still fool“ sehr gut. 😉 Und dennoch, es gibt Tasks, die mit hilfreichen Tools eindeutig einfacher und schneller zu erledigen sind – Content Curation ist so ein Task. Was kann ich dir daher aus meiner eigenen Erfahrung empfehlen?

  • Trello
    Wie oben bereits erwähnt ist Trello für mich ein wirklich hilfreiches Tool. Google es und probiere es einfach einmal aus – ich bin mir sicher, du wirst es nicht bereuen.
  • Feedly
    Ein RSS-Reader ist bei Contet Curation unumgänglich. Hol dir die besten Artikel direkt in deine News-Zentrale. Ich persönlich nutze Feedly, aber es gibt da draußen noch viele andere gute Reader.
  • Buffer
    Du willst deine Zielgruppe nicht mit Inhalten überfluten, gleichzeitig hast du nicht die Zeit über den ganzen Tag verteilt Links und Grafiken zu posten? Kein Problem, dafür gibt es ja Buffer. Du schickst interessanten Content über Feedly oder mittels Browser-Add-on zu Buffer und dort werden die Inhalte in einer Warteschleife aufgefädelt. Gepostet werden sie dann schrittweise nach einem von dir vorab festgelegten Rhythmus, auf den von dir eingepflegten Social-Media-Kanälen. So einfach.

Mehr Tools aus meiner persönlichen Arbeit, findest du in meinem Beitrag zur #toolparade. Zusätzlich empfehle ich dir auch einen Blick zu Robert Wellers Beitrag. Dort stellt er unter anderem sniply vor, das kuratierte Inhalte mit einem persönlichen Call to Action kombiniert. Ich selbst habe noch nicht damit gearbeitet, aber einen Versuch scheint es definitiv wert.

Kuratierte Inhalte gezielt aufbereiten

Nachdem klar ist, warum, für wen, wo und womit du Inhalte kuratieren willst, macht es Sinn sich zu überlegen in welcher Art du diesen Content für deine Zielgruppe aufbereiten willst. Nacktes „Copy & Paste“ stellt nicht wirklich einen Nutzen dar, du musst deiner Dialoggruppe schon mehr bieten. Aber was und vor allem wie?

Wie in diesem Beitrag auf t3n beschrieben steht, hast du fünf Möglichkeiten:

  • Aggregation – das Bündeln der wichtigsten Inhalte an einem Ort
  • Destillation – das Herausfiltern der besten Inhalte zu einem Thema
  • Elevation – Einblick in allgemeine Trends und Themen
  • Mashups – Zusammentragen unterschiedlicher Sichtweisen, Blickwinkel und Inhalte zu einem Thema
  • Chronologie – Darstellung eines Themenverlaufs in zeitlicher Abfolge

Den meisten Erfolg verspricht sicherlich eine gelungene Mischung aller fünf Zugänge. Welche Mischung für deine Zielgruppe am besten ist, wirst du wieder durch Versuche selbst herausfinden müssen.

Den Erfolg von Content Curation messen

Es ist ok, wenn dir deine Arbeit Spaß macht – ist ja bei mir genauso, aber dennoch muss das, was wir tun, auch einen Sinn haben und einen Zweck erfüllen. Diesen Sinn hast du idealerweise vorab in deinen smarten Zielen definiert (Schau hier bei der Konzepterstellung nach, was diese smarten Ziele sind).

Messen kannst du im Social Web wahrlich viel und ich tu mir hier wirklich schwer konkrete KPIs aufzuzählen. Falls zu deinen Zielen gehört mehr Follower und Fans in einem bestimmten Zeitraum zu generieren, dann wirst du das schnell und einfach messen können. Willst du dein Brand Image aufpolieren, dann wirst du zu vielschichtigeren Methoden greifen müssen.

Um dir den Einstieg zur Content Curation Evaluierung dennoch etwas zu vereinfachen, findest du in den folgenden Beiträgen erste Ideen:

Den Erfolg von Content Curation kann und sollte man messen! Klick um zu Tweeten

Fazit: Content Curation in Content Marketing ist viel Arbeit und hat viel Potenzial

Zusammenfassend können wir mit Sicherheit sagen, dass das Thema Content Curation mehr hergibt, als es auf den ersten Blick scheint. Oder? Ich bin selbst etwas über die Länge dieses Beitrags erstaunt – dabei hätte ich noch mehr zu erzählen gehabt…

Content Cuartion ist ein starker Ansatz für den Aufbau deiner Reputation und die Erweiterung deines Einflusses. Darüber hinaus hilft es dir, dich selbst weiterzuentwickeln und ständig dazuzulernen. Wer Content Curation im Content Marketing lediglich als Linkschleuder sieht, ist definitv kurzsichtig und lässt viel Potenzial ungenutzt verpuffen.

Wie siehst du das? Nutzt du Content Curation im Content Marketing und wenn ja, in welchem Ausmaß und wie? Ich bin gespannt auf deine Antworten!

Kommentare 4

  1. Hallo Ivana,

    ich finde es einen sehr wichtigen Punkt beim Netzwerken, nicht nur eigenen sondern auch fremden Inhalt zu teilen. Ich freue mich immer sehr, wenn sich jemand bedankt, dass ich durch das Teilen auf einen interessanten Artikel aufmerksam gemacht habe. Ich versuche beim Teilen immer Themen auszuwählen, die zu meinem Profil bzw. meinen Interessen passen. Wenn jemand Blogartikel über ein bestimmtes Thema schreibt, macht es Sinn, auch andere Artikel über dieses Thema zu teilen. Beim Teilen finde ich es noch gut, einen bestimmten Aspekt zu erwähnen, der besonders gefallen hat, wo man zustimmt oder anderer Meinung ist. Manchmal kommt dadurch eine Diskussion zustanden. Oft entstehen durch das Teilen fremder Inhalte auch interessante neue Kontakte.

    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      ich sehe das genauso, danke, dass du das ergänzt hast. Ich versuche auch immer einen Aspekt oder ein Argument des geteilten Artikels herauszugreifen und so die Neugierde meiner LeserInnen zu bedienen. 🙂

      Liebe Grüße
      Ivana

  2. Hallo Ivana,

    Content Curation habe ich bisher nur fallweise und spontan eingesetzt. Ich halte es für eine gute Sache, so u.a. die Arbeit anderer Autoren anzuerkennen. In dieser Richtung könnte ich noch viel mehr tun.

    Der Gedanke mit den Swip Files gefällt mir sehr gut, den nehme ich auf jeden Fall mit aus deinem Artikel.

    Danke für die Tipps.

    Viele Grüße
    Gerhard

    • Servus!
      Schön, dass du etwas für dich mitnehmen konntest. 🙂 Bei dir kann ich mir gut vorstellen, dass es viele „verwandte“ Themen gibt, die du für deine LeserInnen kuratieren kannst. Alles, was mit Datenverarbeitung, Statistik, aber vielleicht auch maximale Ausnutzung vom Office-Paket zu tun haben könnte. Du kennst deine Leser sicher besser, aber das fällt mir jetzt spontan ein.

      Liebe Grüße aus Wien
      Ivana

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