3 Gründe noch heute die Positionierung deines Unternehmens zu konkretisieren

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Wie du strategische Positionierung nutzen kannst.

Da draußen am Markt wimmelt es von Menschen. Menschen denken in Schubladen – egal, ob wir das wollen oder nicht. Das hat etwas mit Komplexitätsreduktion zu tun, darum geht es aber heute nicht. Schubladen also. Mit strategischer Planung und der richtigen Positionierung kannst du bestimmen, in welche Schublade du mit deinem Unternehmen gesteckt wirst. Tust du das nicht, wirst du in irgendeine gesteckt und aus einer unpassenden Schublade wieder herauszukommen ist – extrem schwierig!

Was hilft gegen falsche Schubladen? Strategische Positionierung. Nur mit einer klaren Positionierung können sich Unternehmen und öffentliche Personen

  • zu einem Brand entwickeln,
  • von der Konkurrenz abheben,
  • in den Köpfen der Menschen hängenbleiben.

Genau um diese drei Vorteile soll es heute gehen.

Nur mit einer klaren #Positionierung können sich Unternehmen und öffentliche Personen am Markt behaupten. #unternehmenserfolg #branding Klick um zu Tweeten

Ich werde jetzt zur Marke

Welchen Wert haben Marken in der heutigen Zeit? Mein Kollege Marc hat sich genau dieser Frage auf Zielbar gewidmet. Der Beitrag ist absolut lesenswert, ich gebe dir dennoch die zentralen Punkte wieder:

  • Brands schaffen Orientierung und erleichtern so die Entscheidungsfindung.
  • Brands bauen Vertrauen zu ihren Stakeholdern auf.
  • Brands überbrücken die Anonymität zwischen Anbieter und Kunde.
  • Brands individualisieren Produkte und Dienstleistungen.
  • Brands machen aus neuen Kunden Fans.
  • Brands stellen tiefere Bindungen her.

Das sind alles wünschenswerte und am Markt gewinnbringende Effekte. Kaum ein Unternehmen wird daher auf Brandbuilding verzichten wollen. Dass Markenaufbau und Markenführung allerdings harte Arbeit ist, erschließt sich vielen Unternehmen nicht von Anfang an. Darauf wird auch häufig nicht der Fokus gelegt. Viel eher springen die meisten Unternehmensgründer direkt in die Maßnahem. Ganz typisch ist z.B. folgender Satz „Ich will mich selbstständig machen, ich brauche eine Webseite.“

Eine Webseite ist sicherlich ein gutes Asset, aber es gibt besonders zu Beginn wichtigere „Baustellen“. Der aktuellen „Meaningful Brands“-Studie der Havas Group zufolge, sind 74 Prozent aller Marken weltweit überflüssig und rund 60 Prozent des von ihnen produzierten Contents ist nicht relevant. Unser Ziel muss es sein, zu den anderen 26 Prozent zu gehören, die für Menschen Bedeutung haben.

Marke zu sein, heißt Bedeutung haben. #branding #unternehmenserfolg #positionierung Klick um zu Tweeten

Mein USP gehört mir

Der Wunsch sich von der Konkurrenz abzuheben ist wohl der einleuchtendste von allen drei oben genannten Punkten. Dennoch ist er deswegen nicht leichter umgesetzt. Wie grenzen wir uns also von den Mitbewerbern ab? Durch unsere Positionierung! Hier geht es um die Positionierung in Bezug auf den Markt. Welche Position nehmen wir in diesem großen, dichten und oft unüberschaubaren Geflecht ein?

  • Was macht mich einzigartig?
  • Was kann ich besser?
  • Wo bin ich unvergleichlich?
  • In welchem Bereich bin ich nicht austauschbar?

Natürlich geht es hier um den USP, aber es geht ganz klar auch um das visuelle Branding, das Corporate Design. Ich denke, wir alle kennen die immer wieder zitierten Statistiken, dass visuelle Reize viel schneller ankommen, als andere. Das stimmt! Dennoch, das Visuelle ist der „Haken“, wenn du so willst, aber wenn der Fisch daran nichts bietet, werden wir nicht mit Interesse dranbleiben. Beides ist wichtig, aber beides wirkt anders und hat andere Aufgaben.

Mir geht es an dieser Stelle also um den USP. USP ist aber nicht gleich USP. Es können mehrere verschiedene USPs in einem Unternehmen parallel existieren. So kann etwa jedes einzelne Produkt sein Alleinstellungsmerkmal haben, während der USP des gesamten Unternehmens wieder anders lautet. Wichtig ist, dass zuerst das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens steht und erst dann die Verkaufsargumente der einzelnen Produkte und Angebote entwickelt werden. Alles klar.
Aber warum eigentlich? Warum zuerst der Fokus aufs Unternehmen und erst dann auf das Produkt bzw. die Produkte?

Es ist im Grunde einfach, die Prioritäten bei Positionierungen und beim Markenaufbau festzulegen. Dafür musst du dich nur folgendes fragen: Was hätte schwerwiegendere Folgen, wenn du morgen aufwachst und dein Produkt würde vom Markt verschwinden oder aber, du wachst morgen auf und es gäbe dein gesamtes Unternehmen nicht mehr?
Du siehst also, die Gewichtung ist aus Unternehmenssicht absolut klar.

Aber halt! Wie sieht das Ganze aus der Sicht deiner (potenziellen) Kunden aus? Wie ist ihre Gewichtung? Autsch! Ich denke, wir alle kennen die Antwort.

Als erfolgreiche Unternehmer müssen wir gerade deshalb immer beide Blickpunkte im Auge behalten. Für unseren Erfolg sind externe UND interne Faktoren notwendig!

Kennen wir uns nicht von wo?

Damit wären wir schon beim dritten Vorteil der Positionierung angekommen: Du willst dich mit deinem Unternehmen in den Köpfen deiner Zielgruppe verankern und einen Bezug schaffen. Das kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen:

  • geplant oder ungeplant,
  • visuell,verbal, akustisch,
  • positiv oder negativ.

Die wohl ungünstigste Verankerung ist jene, die ungeplant und negativ erfolgt, unabhängig davon ob visuell oder verbal. Das passiert manchmal schneller als uns lieb ist, lässt sich aber insofern vermeiden, als wir unser Unternehmen vorab und geplant in den Köpfen unsere Zielgruppe platzieren.

Positioniere dich, sonst wirst du positioniert! #positionierung #unternehmenserfolg #branding Klick um zu Tweeten

Klingt gut, aber wie machen wir das? Um genau diese Frage beantworten zu können, musst du dir vorab fundierte Gedanken über deine strategische Positionierung machen. Darauf aufbauend wirst du ein Kommunikationskonzept brauchen, in dem du genau die oben genannten Punkte als (messbare!) Ziele integrierst.

Ich kann dir die so einfach klingende Frage „Wie?“ also nicht pauschal beantworten, aber zumindest habe ich dir gesagt, wo du die Antwort findest.

Wie sieht es derzeit mit deiner Positionierung aus? Solltest du weitere Fragen zum Thema haben, kannst du dich sehr gerne bei mir melden oder meinen Newsletter abonnieren. Das nächste Webinar zum Thema, kommt bestimmt!

Kommentare 3

  1. Hallo Ivana,
    ich bin schon seit längerem dabei meine Positionierung zu optimieren. Für mich ist die größte Herausforderung das Thema strategisch anzugehen und meine Positionierung gezielt zu zuspitzen, es gibt nämlich mehrere Themenbereiche, die mir sehr wichtig sind. Ich wurde jetzt mehrfach ungewollt in sinnfreien Fintech-Influencer-Listen genannt, ohne jemals darüber publiziert zu haben, das ist vermutlich ein gutes Beispiel für deine Aussage, dass man sich gezielt positionieren muss, oder von anderen positioniert wird.

    • Liebe Alena,
      ja genau, das ist so ein Zeichen, aber sieh es „positiv“: Es sind zumindest Finanzen! Das heißt, deine Positionierung ist auf einem guten Weg und wird mit jeder Einstellung besser.
      Mehrere Fokusthemen (z.B. als Beraterin) zu haben ist vollkommen ok solange sie zusammenhängend sind, Unternehmen haben schließlich auch unterschiedliche Produkte. Wichtig ist, dass du einen übergreifenden Bogen darüber spannst und klar ist, was du nicht tust. Hier hilft ganz oft die Zielbeschreibung für deine Zielgruppe: Welches Ziel wirst du nach meinem Einsatz/mit meinem Produkt erreicht haben? Versuch doch den Schwerpunkt diener positionierung darauf zu legen und gib mir dann Bescheid, ob sich etwas verändert hat.

      LG
      Ivana

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