Nenne mir dein Tool und ich sage dir, wie erfolgreich du bist

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hilfreiche online tools für content marketer

Als Content-MarketerIn, FreelancerIn oder Kommunikationsverantwortliche/r bist du sicherlich täglich mit Online Tools jeglicher Art konfrontiert. das ist bei mir nicht anders. Ich persönlich kann kaum meinen Facebook Newsfeed durchscrollen, ohne dass eine Werbung zu eben diesem Thema auftaucht. Ist das bei dir ähnlich? Auch in meinem RSS-Reader finden sich regelmäßig Neuankündigungen, Tests und Hit-Listen zu diversen Tools.

Nun sind Tools an sich, meiner Meinung nach, grundsätzlich wertlos. Sie alleine können nämlich keinen Benefit liefern. Dennoch gibt es da draußen in den Weiten des Social Web unendlich viele Anwendungen, die unendlich viel versprechen: Erleichterung des Arbeitsalltags, mehr Umsatz, mehr Likes & Shares, mehr Erfolg.

Bei solchen Anpreisungen bin ich grundsätzlich vorsichtig, denn wenn es diese eine Tool so in sich hätte, dann gäbe es die anderen doch nicht. Oder? Und so kommt es, dass wir KommunikatorInnen oft frustriert von einem Tool zum nächstes Springen, in der Hoffnung, dass es das nächste ist, das die erhoffte Erleichterung in unseren hektischen Alltag bringt.

Der Wert von Online Tools

Bin ich also gegen den Einsatz von Online Tools? Auf keinen Fall! Ich probiere sogar recht gerne herum, was mich unheimlich viel Zeit kostet, die ich nicht wirklich habe. Gleichzeitig bin sehr kritisch. Wenn ich nicht zu hundert Prozent mit einem Tool zufrieden bin (das fängt bei der intuitiven Anwendung an und geht bis zur Zweckmäßigkeit für die Zielerreichung), ziehe ich weiter. Das, was übrig bleibt, ist eine ausgewählte Sammlung von empfehlenswerten Tools. Diese teile ich hier gerne mit dir und mit den LeserInnen des Zielbar Blogs, der zur Blogparade #toolparade aufgerufen hat.

Ach ja, noch ein Wort zu meinem Statement, dass Tools per se wertlos sind: Jede Online-Anwendung hat zu Beginn für mich die Wertigkeit Null. Das ändert sich erst, wenn sich das Tool für meine Zielerreichung bewiesen hat. Jedes Tool ist also immer nur so gut, wie wir es für unsere Zwecke einzusetzen wissen. Was für mich der Überflieger ist, muss für dich noch lange nicht die ultimative Lösung deiner Probleme bringen. Am persönlichen Ausprobieren führt daher kein Weg vorbei.

Viel Spaß beim Testen! 😀

Online Tools sind grundsätzlich wertlos, außer du setzt sie für dich wertschaffend ein. Klick um zu Tweeten

Online Tools für Content Creation

  1. WordPress

    Das Herzstück für jede/n Content-MarketerIn ist natürlichder der eigene Content Hub. Für diese Webseite setzte ich eines meiner liebsten Tools überhaupt ein: WordPress.
    WordPress zählt mittlerweile zu den beliebtesten Content-Management-Systemen weltweit und ich denke, durchaus zurecht. Ich weiß, es hat den Ruf unsicher zu sein, aber auch daran lässt sich so einiges ändern. Die meisten Sicherheitsprobleme mit WordPress sind ohnehin “hausgemacht”.
    Was ich an WordPress wirklich zu schätzen weiß, ist die intuitive Anwendung und die Flexibilität, die dieses CMS mit sich bringt. Viele tolle Plugins und Templates ermöglichen es, dass keine WordPress-Seite, sowohl im Frontend als auch im Backend, der anderen gleicht.
    All die Vorteile und potenziellen Tücken von WordPress in einen Absatz zu packen, ist unmöglich. Daher empfehle ich dir, dich in die vielen guten Blogs einzulesen und dir eventuell auch das Buch von Gino Cremer „Das WordPress Praxishandbuch“ zuzulegen.

 

  • Google Docs

    Ja, ja, ich weiß, das „Große G“ wacht über uns, aber das Google Online-Office-Paket hat es einfach in sich und ist darüber hinaus super einfach zu bedienen. Die Sicherheits- und Privatssphäreeinstelungen sind zwar etwas versteckt, aber durchaus gegeben. 😉
    Egal wo, egal wann, an meine Google Docs komme ich ohne Probleme ran. Ich kann schreiben, ergänzen, teilen, co-worken und noch vieles mehr. Eine tolle Sache.
    Ich habe auch andere Dienste ausprobiert. So ist auch die iCloud mit dem dazugehörenden Online-Office-Paket gar nicht schlecht, dennoch komme ich immer wieder zu Google zurück. Mal sehen, wann, ob und wer Google hier den Thron streitig machen wird.

 

 

  • Trello

    Trello ist ein wirklich empfehlenswerter Organisationshelfer. So simpel, so effektiv und mit der Gold-Mitgliedschaft (die ich leider noch nicht habe) ein noch besserer Arbeitsbegleiter. Falls du Trello noch nicht kennst, dann kannst du es dir wie ein digitales Reißbrett für dein Projektmanagement vorstellen. Klingt vielleicht ein wenig skurril, aber dieses simple System hat es echt in sich und ist in der Basisausführung noch dazu kostenlos.
    Was ich persönlich mit Trello mache? Ich verwalte meine Kundenprojekte, meinen Editorial Calender und meine Swipe Files. Auch meine Gastbeiträge organisiere ich über Trello und plane Projekte im Team. Zusätzlich nutze ich mit der Einstellung von Due-Dates automatische Erinnerungen per Mail, was wirklich ein nützlich sein kann. Trello bietet wirklich viele Organisationsmöglichkeiten. Ich mag es sehr, schöpfe es aber selbst noch nicht ganz aus.

 

 

  • Wunderlist

    Du suchst eine simple und effektive To-Do-List, mit der du z.B. in Meetings deine Tasks datumsbezogen und schnell mitschreiben kannst? Welcome to Wunderlist!
    Wunderlist hat einige nützliche Features, wie die bereits erwähnten Due-Dates, bei denen du, wie in Trello, Erinnerungen per Mail erhältst. Erstelle Notizen-Kategorien (bei mir z.B. Privat, Shopping, Blog, etc.) und bringe so Ordnung in deine To-Do-Liste. Ergänze deine Tasks mit kurzen Notizen und genieße das digitale “Abhacken” der Einzelpunkte. Wundervoll!

    Mobile-Tipp: Die mobile Wunderlist-App habe ich auch auf meinem Smartphone. Sehr hilfreich!

 

 

  • Canva & Picmonkey

    Zur Erstellung von Content gehören auch Bilder und Grafiken dazu. Für diese Zwecke nutze ich gerne Picmonkey und Canva.
    Die zwei Tools dienen zwar grundsätzlich dem selben Zweck, ich nutze sie dennoch unterschiedlich. Picmonkey nutze ich schon lange und weiß die vielen, einfachen Funktionn zu schätzen. Canva hat sich hingegen in meinen Alltag “eingeschlichen” und mittlerweile nutze ich es gerne für die Erstellung meiner Beitragsbilder. Ich habe ein Design gefunden, das mir gut gefällt und mittels der “Galerie-Funktion” muss ich nicht jedes Mal von neu beginnen, sondern überarbeite einfach das Bild vom letzten Mal. So einfach. Zeit ist schließlich kostbar!

 

 

  • To-Do: Scompler

    Scompler ist ein neues Tool in meiner digitalen Sammlung. Ich habe mich damit noch nicht umfassend beschäftigt, aber ich sehe bereits jetzt, dass es sehr viel Potenzial hat. Wie denn auch nicht, schließlich steckt Mirko Lange dahinter und auch Mael Roth ist neuerdings mit an Bord!
    Was es bietet: Eine Komplettlösung für das Strategische Content-Marketing. Das klingt doch verlockend. Schauen wir, was ich damit für mich herausholen kann.

 

Online Tools für Content Curation

  1. Feedly

    Feedly ist ein RSS-Reader, der einem das Leben wirklich einfach(er) macht. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was andere Reader bieten, denn einmal ausprobiert, wollte ich von Feedly nie wieder weg. Was ich an Feedly schätze ist seine individuelle Anpassbarkeit, sowie die Integration vieler anderer Tools, wie z.B. Buffer & Pocket.

    Mobile-Tipp: Die Feedly-App für das Smartphone verkürzt mir nicht nur unnötige Wartezeiten, sondern lässt mich auch problemlos von unterwegs aus arbeiten.

 

  • Buffer

    Buffer ist eine virtuelle Warteschleife für das Teilen interessanter Beiträge. Einmal etwas Interessantes bei Feedly gefunden, wandert es per One-Klick-Modus in meine Buffer-Warteliste. Dabei muss ich mir keine Gedanken machen, ob ich meine LeserInnen und Follower mit Content überflute, denn Buffer erledigt das für mich. Vorab festgelegte und an das jeweilige soziale Netzwerk angepasste Versende-Zeiten sorgen für eine portionsweise Content-Auslieferung.
    Ich versuche zusätzlich jedem empfohlenen und derart weitergeleitetem Link meine persönliche Message mitzugeben. Auch das ist ein Mehrwert für LeserInnen, denn nackte, automatisierte “Link-Schleudern” nutzen wirklich niemanden. Ein weiterer Pluspunkt von Buffer ist der automatisierte (bei mir wöchentliche) Analytics-Report. Welche Beiträge haben meine Follower am meisten interessiert, wie war die Interaktion? Das liefert mir regelmäßig tolle Insights.
    Was ich an Buffer ebenfalls schätze ist die Browser-Extension, sowohl für Safari als auch für Firefox. Diese Browser nutze ich, bin mir aber sicher, dass es Buffer auch für Chrome und Explorer gibt. So kann ich tolle Beiträge direkt aus dem Browser heraus versenden.

    Mobile-Tipp: Buffer tut sich auch auf dem Smartphone sehr gut!

 

 

  • Pocket

    Pocket ist ein “Save-it-for-later-Tool”, eine Art Online-Bibliothek für Seiten und Beiträge, für die ich gerade keine Zeit habe. Auch Pocket kann ich direkt über Feedly und meinen Browser bedienen, was ebenfalls Zeit spart. Die gespeicherten Beiträge selbst kann ich taggen und so etwas Ordnung ins Chaos bringen.
    Die Artikel in meinem Pocket durchforste ich regelmäßig, schicke sie dann per Buffer weiter oder übertrage sie in meine Trello Swipe File für neue Beitragsideen.

    Mobile-Tipp: Auch diesen App-Download kann ich dir empfehlen.

 

 

  • Edgar

    Kennst du Edgar? Nein? Ich hatte das Vergnügen Edgar diesen Sommer kennenzulernen und kann dir sagen, dass es dieser kleine Octopus echt faustdick hinter den Ohren hat. Edgar ist ein professionelles Content-Curation-Tool, das Buffer wirklich Konkurrenz macht.
    Edgar ist eine Social-Media-Warteschleife, die nie ausläuft. Ähnlich wie Buffer kannst du hier deine Accounts anlegen und Content nach bestimmten Kategorien und nach spezifischen Kanälen festlegen. Die eingepflegten Inhalte werden nach bestimmten Rhythmen veröffentlicht und das Beste: einmal durchgelaufen, startet alles wieder von vorne! D.h. deine Social-Media-Kanäle befinden sich nie im Leerlauf!
    Was mich dazu bewogen hat, Edgar dann doch zu “entlassen” ist die Tatsache, dass man erstens keine G+ Profile anlegen kann (können aber ohnehin die wenigsten Tools) und zweitens der Preis von 49$/Monat. Das ist zwar nicht “die Welt” und ich gebe schnell mal mehr Geld für mehr Blödsinn aus, aber zur Zeit zahlt es sich für mich noch nicht aus. Ich behalte Edgar aber definitiv im Auge!

 

Online Tools für Content Promotion

  1. Mailchimp

    Ohne Newsletter verschenkst du heute in der digitalen Kommunikation viel Potenzial. Egal, was andere davon halten, hochwertige Newsletter, die deinen qualitativen Content an die Frau und den Mann bringen, sind einfach effektiv! Newsletter wirken, wenn man es richtig angeht.
    Mailchimp, als Newsletter-Tool, ist in seiner Anwendung wirklich simpel, obwohl es auch in der Gratis-Version viele Features hat. Außerdem bietet das passende Plugin eine unproblematische Einbindung in deinen WordPress-Blog.

 

  • WP-Plugins

    Es gibt viele Plugins, die du für die Promotion deiner Inhalte nutzen kannst. Ich nutze als Social-Sharing-Leiste den Shariff Wrapper und als Anregung zur vertiefenden Lektüre Contextual Related PostsMit dem ersten Plugin erleichtere ich den LeserInnen das Teilen meiner Blogbeiträge und mit dem zweiten versuche ich meine BesucherInnen länger auf meiner Seite zu halten, indem ich andere interessante Artikel anbiete.
    Es gibt mit Sicherheit noch mehr Plugins, die für Content Promotion in Frage kommen. So habe ich erst neulich eine Erweiterung für das Cross-Posting auf Medium entdeckt. Hier bin ich noch am Probieren, aber soweit scheint das Plugin ganz ok zu sein. Ich habe eingestellt, dass meine Beiträge vom Blog als Entwurf auf meinem Medium-Account gespeichert werden. Ob ich diese dann veröffentliche, zuerst bearbeite oder das Veröffentlichen verwerfe, entscheide ich zu einem späteren Zeitpunkt.

 

 

  • Buffer

    Ja, noch einmal Buffer, denn ich nutze Buffer auch für das Teilen meiner eigenen Beiträge. Mit dem Buffer Power Scheduler habe ich auch die Möglichkeit bestimmte Beiträge mehrmals in die Warteschleife zu schicken. Eine sehr praktische Funktion.

 

Online Tools für SEO & Analytics

  1. WP-Plugin

    Das SEO Plugin meiner Wahl heißt Yoast SEO und mit dieser Entscheidung bin ich nicht alleine. Es ist in der Tat so gut wie selbsterklärend und leitet dich durch alle Stadien der SEO-Optimierung.
    Falls du an einer Stelle dennoch nicht weiter weißt, schau doch einfach ins WordPress Praxishandbuch oder auf diesen Video-Beitrag von SEOkratie.   

 

  • Piwik

    Für alle, die Google keine Analytics-Daten schenken wollen, denen empfehle ich Piwik. Piwik wird auf dem eigenen Server installiert und hat datenschutzrechtliche Vorteile, ist aber nicht ganz so intuitiv wie Google Analytics. Der Funktionsumfang reicht aber für die meisten OnlinerInnen aus, da es eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen bietet.

 

 

  • AdWords Keyword Planner von Google

    Ganz komme ich ja nicht an Google vorbei. Aller Kritik zum Trotz, hat das Große G einige interessante Tools zu bieten, so auch den Keyword Planner. Die größer Suchmaschine der Welt kennt sie einfach alle – die Suchanfragen. Google weiß auch, wonach und wie unsere potenziellen Dialogpartner suchen und genau dieses Wissen nutze ich mit diesem Tool.
    Wird überhaupt nach bestimmten Begriffen, die ich in meinen Beiträgen nutze, gesucht oder sollte ich auf andere ausweichen? Macht es Sinn auf bestimme Keywords zu setzen oder sollte ich lieber auf spezifische Long-Tail-Keywords ausweichen? All diese Fragen und noch einige mehr, beantwortet uns diese Online-Anwendung.
    Was ich immer besonders hilfreich finde, sind die Keyword-Vorschläge von Google selbst. Manchmal sehen wir einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht, also fragen wir lieber gleich Google. 😉

 

 

  • Alerts

    Kein SEO, aber eine Art von Analyse bieten uns auch Alerts, egal ob Google oder Talkwalker. Wofür sollte man Alerts einrichten? Wie wäre es mit dem eigenen Namen, den stärksten Konkurrenten, wichtigen Keywords oder zentralen Issues? Die Auswahl ist groß und die richtigen Begriffe findest du in deinem Kommunikationskonzept!

 

 

 

 

  • OpenLinkProfiler

    Backlinks wurden schon oft für irrelevant erklärt, aber wir alle wissen: Totgeglaubte leben länger. Gerade deshalb solltest du dir von Zeit zu Zeit einen Überblick über deine Backlinks verschaffen. Keine Ahnung wie? No big deal! Versuche es einfach mit OpenLinkProfiler.

 

Online Tools to be

Nachdem ich dir nun so gut wie alle Tools offenbart habe, mit denen ich arbeite, möchte ich dir noch zwei vorstellen, die zwar nicht in die “typischen Content-Marketing-Kategorien” passen, von denen ich aber denke, dass sie für dich hilfreich/interessant sein könnten.

Beide Tools kenne ich noch nicht so gut, aber ihr Konzept gefällt mir und vielleicht ist es ja genau das, was du gesucht hast? Lass es mich auf alle Fälle wissen!

  1. Holvi

    Holvi ist ein Fin-Tech Start-Up, das die Art und Weise, wie wir Online-Banking verstehen, revolutionieren will. Es ist im Grunde ein Bankkonto, obwohl es sich rechtlich nicht so nennen darf, bietet aber noch so viel mehr und ist gerade deshalb für FreelancerInnen besonders interessant! Auch kleinere bis mittlere Unternehmen und Vereine würden von Holvi definitiv profitieren.
    Neben den klassischen Einnahmen, Ausgaben und Überweisungen, bietet dir Holvi auch eine Rechnungslegungsfunktion und – das finde ich wirklich spannend – einen integrierten Online-Shop, bei dem alle Bezahlmöglichkeiten bereits vorinstalliert sind. 
    Klingt spannend? Das dachte ich mir auch und deshalb “spiele” ich gerade mit Online-Banking… 😀

 

  • Slack

    Slack ist ein Massaging-Tool für Teams, Gruppen und Communitys. Es hat viele interessante Funktionen, wobei bei der kostenlosen Basis-Version natürlich nicht alle zur Verfügung stehen. Es funktioniert so ähnlich, wie ein Forum, du kannst deine Kommunikation also nach bestimmten Themen kategorisieren und diese auf bestimmte TeilnehmerInnen beschränken. Suchfunktionen und planbare Strukturen sind der große Unterschied zu Gruppen und Chats in sozialen Netzwerken.
    Ich hatte Slack schon einige Male in meinen Beiträgen erwähnt, genauso wie meine Idee eine Gruppe für digitale Kommunikation zu erstellen. Alle, die darauf warten und sich wundern: Das Thema ist noch immer auf meiner To-Do-Liste (sowohl Trello, als auch Wunderlist), nur habe ich gerade etwas Zeitdruck. Besteht denn immer doch Bedarf nach fachlichem Austausch? Lass es mich wissen!

 

Fazit: So viele Tools, so wenig Zeit

Das waren sie also, meine derzeitigen Tool-Tipps. Sind es zu viele? Keine Sorge, ich nutze nicht jedes dieser Tools täglich und das musst du natürlich auch nicht. Sieh diese Liste eher als einen Haufen bunter und eventuell auch nützlicher Ideen, mit denen du dich auseinandersetzen kannst, wenn du das Bedürfnis danach verspürst.


Diese Auflistung ist auch nicht in Stein gemeißelt. Ich probiere und verwerfe immer wieder aufs Neue und es kommen ja auch laufend neue interessante Tools auf den Markt. Meine angeborene Neugierde muss ja befriedigt werden. 😉 Denke trotzdem immer daran, kritisch zu bleiben und nicht unnötig Geld und Zeit zu verschwenden, nur weil andere User bestimmte Tools in den Himmel loben. Finde deinen eigenen Weg im Online-Tool-Dschungel. Meine Hit-Liste kann dir dabei als Wegweiser dienen.

Was sind denn deine liebsten Tools? Ist es eines von meiner Liste oder etwas komplett anderes? Magst du mir noch eines empfehlen oder habe ich dir den entscheidenden Tipp gegeben? Lass es mich wissen.

Kommentare 8

  1. Pingback: Aufruf zur Blogparade: Deine Top-Online-Tools #toolparade

  2. Liebe Ivana,

    vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. Oft fühle ich mich von der Menge an Tools regelrecht erschlagen und entscheide sehr genau, welchem ich eine Chance gebe. Zu groß ist die Gefahr, sich mit schick klingender Software im Alltag zu verzetteln.

    Gerade deshalb sind solche Erfahrungen, die du teilst, sinnvoll. So kann ich mir ein ungefähres Bild von den einzelnen Tools machen.

    Nutzt du eigentlich auch Evernote? Das ist für mich nämlich ein unschlagbares Werkzeug geworden. Genauso wie das von dir erwähnte Feedly, finde ich auch super!

    Viele Grüße
    Benjamin

    • Lieber Benjamin,

      ich verstehe sehr gut, wie du dich fühlst. Ich denke dieses Gefühl des „Erschlagen werden“ kennen nahezu alle Social Web Worker. 😀

      Evernote nutze ich sporadisch. Ich weiß, viele schwören darauf, aber irgendwie habe ich den richtigen Draht zu diesem Tool noch nicht gefunden. Magst du mir nicht erzählen, wie es dir hilft? Das wäre für mich sehr spannend!

      Liebe Grüße
      Ivana

      • Liebe Ivana,

        Evernote ist für mich insofern genial, da ich es am PC und mobil gleichermaßen nutzen kann und der Clipper im Browser es mir auf einfachste Art und Weise ermöglicht, spannende Artikel „abzuheften“. Hinzu kommen die Schlagwörter, mit denen die Notizen versehen werden und die Notizbücher. So finde ich mit der Suchfunktion alles in Sekundenschnelle und es bleibt übersichtlich.

        Daher nutze ich Evernote als Redaktionsplaner für meinen Blog genauso wie für die Ideenfindung, für das Ablegen von Textbausteinen und die Verschmelzung von verschiedenartigem Content (Grafiken + Texte z. B.) zu einem Projekt.

        Ich hatte auch schon andere Notiztools probiert, aber diese haben mich nie wirklich überzeugt. Mich spricht ein klares, übersichtliches Design an. Und das hat Evernote meiner Meinung nach.

        Was findest du bei Evernote problematisch? Gibt es da Tools, die noch besser funktionieren?

        Liebe Grüße
        Benjamin

        • Ich verstehe, d.h. du nutz es so ähnlich, wie ich Pocket. Nur kannst du durch einzelne Notizbücher, noch etwas mehr Struktur reinbringen und gleich auch deine eigenen Gedanken zu den Notizen und Clippings einfügen. Ja das klingt schon mal nach einem guten Grund Evernote wieder etwas näher in den Blickpunkt zu rücken – danke für die Tipps! 🙂

          Liebe Grüße
          Ivana

  3. Pingback: Die 12 hilfreichsten Webdesign-Tools | hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung in Leipzig und Frankfurt a.M.

  4. Liebe Ivana,
    ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Tools, die mich bei meiner Arbeit unterstützen und mir den Workflow erleichtern. Dabei bin ich über deinen Artikel gestolpert und werde einige deiner Top Tool Tipps mit Sicherheit ausprobieren. Vielleicht kann ich deine Auflistung trotzdem noch um ein paar Empfehlungen von mir ergänzen.
    Gute Ideen für meine Content Creation kommen mir meistens ganz spontan. Aus diesem Grund ist Evernote (https://evernote.com/intl/de/) mein unverzichtbares Lieblingstool, das es mir ermöglicht, meine Geistesblitze jederzeit und überall in mein digitales Notizbuch zu übertragen. Natürlich würde es auch ein Blatt Papier und ein Stift tun, aber Dank Evernote kann ich zusätzlich Listen und Sprachmemos erstellen, Webseiten bookmarken, Dateien anlegen, Visitenkarten scannen, mit anderen zusammenarbeiten, kategorisieren, kommentieren, recherchieren, exportieren… Eine Freundin von mir hat es in einem ihrer Artikel über Content Creation Tools (https://socialhub.io/de/mag/) sehr treffend als „Gehirn-Auslagerungs-Dienst“ bezeichnet. Man merkt also, ich bin wirklich begeistert von diesem Tool.
    Hilft das trotzdem nichts und ich durchlaufe eine kreative Durststrecke, stelle ich meiner Community Fragen zu aktuellen Themen, unserem Produktportfolio, etc. um aus den Antworten Ideen für meine nächsten Postings zu generieren. Mit Hilfe des Tools Survey Monkey (https://www.surveymonkey.de/) lassen sich sehr einfach und unkompliziert Umfragen durchführen und die Antworten analysieren.
    Zum Thema Slack kann ich ebenfalls ein paar Erfahrungen beisteuern. Slack ist wie die perfekte Mischung aus Chat und Mail und daher sehr übersichtlich, wenn man sich mit mehreren Leuten innerhalb eines Teams austauscht. Jede Konversation mit einer Person wird chronologisch geordnet dargestellt, weshalb keine Nachricht, oder Information verloren gehen kann und sehr schnell wieder auffindbar ist.
    Ich verwende Slack allerdings nur unternehmensintern und nicht zur Kommunikation mit externen Personen.

    Aber es gibt ja unzählige Tools am Markt, zu viele, um sie alle zu kennen und sie auszuprobieren. Ich bin deshalb schon gespannt auf weitere Empfehlungen.
    Liebe Grüße, Sarah

    • Liebe Sarah,

      ich danke dir für deinen Input und die Tipps. Ja, Evernote scheint sehr beliebt zu sein, ich kenne viele Kollegen, die damit arbeiten. Mein „Gehirn-Auslagerungs-Dienst“ ist immer noch mein haptischer, analoger Notizblock. 😉 Aber das ist ja Typ- und Gecschmackssache.

      Weitere Empfehlungen? Ja, ich habe tatsächlich in letzter Zeit darüber nachgedacht diesen Beitrag zu überarbeiten/ergänzen.

      Liebe Grüße
      Ivana

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